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Die Detektei S.E.S ® ist Mitglied im Rheinischen Einzelhandels- und Dienstleistungsverband e.V.

 

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Sprichwort der Woche

Die Entfernung ist unwichtig, nur der erste Schritt ist wichtig
(asiatisches Sprichwort)

 

 

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Testkäufe

Schlamperei – wenn der Geschäftsführer des Baumarktes eines nicht leiden konnte, war es das. Immer wieder hatte er seine Mitarbeiter darauf hingewiesen, dass sie an der Kasse jeden Karton auf den richtigen Inhalt überprüfen sollten. Ebenso häufig hatte er aber schon beobachten können, wie Kassierer nur mit einem Auge hinsahen, wie sie vom Band abkassierten und dabei gutgläubig Kunden durchwinkten, ohne auch nur einen Blick unter die leeren Kisten zu werfen, die im Einkaufswagen standen. Ihnen sollte eine Lektion erteilt werden.

 

Der Geschäftsführer engagierte eine Detektei. In seinem Auftrag packten die Detektive hochwertige Produkte Kartons von Schnäppchenware, versteckten Produkte in und unter Kartons und marschierten damit frohen Mutes an der Kasse vorbei. In den meisten Fällen blieb ihr unlauteres Handeln unentdeckt. Mit den Ergebnissen des Tests konfrontiert, schworen die Angestellten Besserung – und damit es nicht nur bei Worten blieb, beauftragte der Geschäftsführer die Detektei damit, derlei Testkäufe in regelmäßigen Abständen zu wiederholen.

 

Ein weiteres Beispiel eines Testkaufes:

Franko S. wusste, dass in seinem Friseursalon nicht alles mit rechten Dingen zuging. In letzter zeit hatte der Umsatz nachgelassen, doch es schien ihm nicht so, als sei der Kundenstrom abgerissen. Vor allem eine Mitarbeiterin war es, die ihm zu denken gab: An Tagen, an denen der Chef selbst auf Hausbesuchen unterwegs war, verzeichneten die Kassenzettel wenige Kassenvorgänge mit ihrer Nummer, dafür gab es mehr Null-Bons als üblich. Franko s. befürchtete, die Frau nutzte seine Abwesenheit, um in die eigene Tasche zu kassieren.

 

Der Friseurmeister entschied sich, einen Detektiv auf die Frau anzusetzen. Würde er der Frau das falsche Abkassieren nachweisen können, flöge sie in hohem Bogen aus dem Salon. Vielleicht würde er sie in seiner Enttäuschung auch anzeigen, aber er brauchte stichhaltige Beweise. Denn Unrecht tun wollte er der Mitarbeiterin auch nicht. Der Ermittler einer angesehen Detektei vereinbarte einen Friseurtermin bei der Frau, an einem Tag, an dem der Chef außer Haus sein würde. Waschen und schneiden, nicht Außergewöhnlich, vollkommen unauffällig. Zwei Tage später war es soweit. Der Ermittler kam als Neukunde, zeigte sich von der Arbeit der Friseurin mehr als zufrieden und wartete zum Bezahlen einen günstigen Zeitzpunkt ab, zu dem beide allein am Tresen standen. Und tatsächlich: ein Tastendruck, ein Nullbon. Zunächst wanderte der Schein zwar im Kassenfach – aus sicherer Entfernung konnte der Ermittler aber durch die Scheibe beobachten, wie die Frau das Geld mit einem weiteren Tastendruck wieder der Kasse entnahm. Alles war klar. Und auch die Tränen und beteuernden Worte der Friseurin, so etwas nie wieder zu tun, konnten ihr die fristlose Kündigung nicht ersparen.