Wir sind Mitglied im
Betrugsabwehr-Netzwerk

 

Die Detektei S.E.S ® ist Mitglied im Rheinischen Einzelhandels- und Dienstleistungsverband e.V.

 

Drucken  Diese Seite drucken

 


Sprichwort der Woche

Die Entfernung ist unwichtig, nur der erste Schritt ist wichtig
(asiatisches Sprichwort)

 

 

Diese Seite bookmarken

del.icio.us digg.com google.com Mister Wong Technorati YiggIt

PersonalüberprüfungFreecall: 0800 - 737 1000

Hannover. Der Betrieb in Hannover war ein mittelgroßes Unternehmen. 380 Mitarbeiter kümmerten sich darum, dass alles reibungslos lief. Vor einem Jahr hatte man die Stelle des Abteilungsleiters Export ausgeschrieben, Bewerbungsgespräche führen und denjenigen, der den Job bekommen hatte, einarbeiten müssen. Drei Monate lang war er eher eine Last gewesen, als dass er der Firma etwa genützt hatte.

 

Doch dann hatte der Mann seine Arbeit gut gemacht – zunächst. Es dauerte kein halbes Jahr, da ließ seine Leistungsfähigkeit nach. Immer häufiger kam er zu spät, meldete sich krank, erst für eine Woche, dann für zwei. Und wenn er an seinem Schreibtisch saß, war er unkonzentriert, traf die falschen Entscheidungen, war mal gereizt, dann wirkte er am Boden zerstört. Der Mann glitt immer mehr ab, auch sein Äußeres wurde ungepflegter. Nach einiger Zeit flatterte bei der Geschäftsführung eine Gehaltspfändung ein. Man bat den Abteilungsleiter zum Gespräch.

 

Er habe Probleme in der Familie, erklärte er. Schon lange habe er Streit mit seiner Ehefrau, es gehe um die Kinder, das Haus, das Geld. Jetzt, da die Scheidung eingereicht sei, kämpfe sie mit harten Bandagen, mit unfairen Mitteln, und das mache ihn fertig. Viel habe er in die Frau investiert, um sie zu halten, doch das alles habe nichts genützt, mittlerweile sei sie ausgezogen. Die Arbeit, das gab er zu, habe gelitten. Er schwor Besserung.

 

Doch die trat auch nach dem Gespräch nicht ein. Der Mitarbeiter setzte einen Auftrag nach dem anderen in den Sand, war gegenüber Kollegen unausstehlich, eine weitere Unterredung half nichts und eine drittes ebenfalls nicht. Der Mann war als Abteilungsleiter nicht mehr tragbar. Er willigte in die Versetzung in eine andere Abteilung ein. Ein neuer Mann musste her für seinen Posten.

 

Diesmal aber wollte die Geschäftsführung nicht die Katze im Sack kaufen. Zu sehr hatten die privaten Probleme des bisherigen Mitarbeiters die Firma belastet. Dass alles in Ordnung ist bei dem Neuen, der kommt, war der Chefetage ein Anliegen. Der Neue sollte sich in seiner Arbeitszeit ganz und gar auf seine Arbeit konzentrieren können. Doch das ließ sich in einem Bewerbungsgespräch nicht herausfinden. Man musste Erkundigungen über den Favoriten einholen, sich auf legale Art ein objektives Bild machen. Das konnte nur ein Profi. Ein Detektiv. Würde man eine Detektei beauftragen, wäre das im Endeffekt mit Sicherheit günstiger, als eine weitere personelle Fehlentscheidung.