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Sprichwort der Woche

Die Entfernung ist unwichtig, nur der erste Schritt ist wichtig
(asiatisches Sprichwort)

 

 

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ObjektschutzFreecall: 0800 - 737 1000

Die Villa von Henriette J. war ein schönes Gebäude aus dem 18. Jahrhundert, ein großer Garten darum, dahinter viel Wald. Das Haus stammte aus Familienbesitz, alter Adel, und eigentlich diente es der Dame nur dazu, darin zu leben. Einmal im Jahr wurde es aber Mekka für Kunstbegeisterte aus ganz Deutschland. Die Gräfin stellte es einer Stiftung zur Verfügung, die dort zwei Wochen lang die Werke junger, aufstrebender Künstler ausstellen durfte. Unter den Kunstwerken befanden sich auch immer wieder einige hochwertige.

 

Die durften auf keinen Fall dreiste Kunstdiebe anlocken. Doch gerade die Masse der Werke und die Tatsache, dass es sich bei dem Ausstellungsort nicht um ein gesichertes Museum, sondern um ein Privatanwesen handelte, ließ bei Hauseigentümerin und Stiftung die Befürchtung wachsen, dass sich womöglich Einbrecher für die Villa interessierten. Die Villa musste bewacht werden, allerdings sollte das nicht auffällig geschehen. Gegen ein Wachunternehmen sprach, dass die Präsenz uniformierter Wachleute sofort jedem klar machen würde, dass es in dem Haus etwas zu holen gab.

 

Eine Detektei machte der Stiftung ein gutes Angebot: Mehrere Detektive würden das Gebäude sichern und die Kunst darin unauffällig im Auge behalten. Auch während der Besucherströme würde man sich unter die Menge mischen, um herauszufinden, ob sich jemand über das normale Maß hinaus für die Kunst interessierte. Der Objektschutz umfasste ein ganzes Paket von Sicherheitsmaßnahmen – und es rentierte sich: Durch das Sicherheitskonzept sanken die Kosten für die Kunstversicherung beträchtlich.